Markuskirche

Die Markuskirche Butzbach ist immer einen Besuch wert. Sie ist nicht nur geist­li­ches Zentrum unse­rer Gemeinde, son­dern auch ein leben­di­ger Ort für Musik, Begegnungen und Geschichte. Hier fei­ern wir Gottesdienste, Konzerte und Kirchenkaffee, tref­fen uns zu Konfirmandensamstagen und laden tags­über zu Stille, Andacht und Gebet ein.

Fr., 2. Januar 2026 16:00 Gemeinsames Singen Gemeinsam musizieren 
Fr., 2. Januar 2026 18:30 Friedensgebet Andacht 
So., 1. Februar 2026 17:00 Bläsermusik zum Jahresbeginn
So., 15. Februar 2026 17:00 Singen mit der Kantorei Gemeinsam musizieren 
So., 8. März 2026 17:00 Orgelkonzert
Sa., 21. März 2026 18:00 Konzert
So., 29. März 2026 10:00 Gottesdienst mit Jubiläumskonfirmationen Gottesdienst 

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Ein Blick in die Geschichte

Die heu­ti­ge Markuskirche geht auf eine früh­go­ti­sche Basilika aus dem 14. Jahrhundert zurück. Das Mittelschiff und der Chor stam­men aus die­ser ers­ten Bauzeit – genau wie eini­ge der Kragsteine, die man über den Bögen im Inneren sehen kann.

Später ent­stan­den die Seitenschiffe, Chöre und das süd­li­che Gebälk, sodass die Kirche um 1520 als drei­schif­fi­ge goti­sche Hallenkirche fer­tig­ge­stellt war – so, wie sie bis heu­te erhal­ten ist.

Kunst und Architektur entdecken

Wer die Kirche betritt, begeg­net vie­len Zeugnissen unter­schied­li­cher Epochen:

  • Ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert.
  • Eine Christusfigur aus dem spä­ten 15. Jahrhundert.
  • Die Kanzel, gestif­tet 1617 von Landgraf Philipp III. von Hessen-Butzbach.
  • Der Orgelprospekt von 1614, eines der ältes­ten erhal­te­nen Orgelgehäuse Hessens.

Das jet­zi­ge Orgelwerk der Schweizer Firma Metzler wur­de 1990 ein­ge­baut – eine gelun­ge­ne Verbindung von alter Handwerkskunst und moder­ner Klangtechnik.

Barocker Orgelprospekt der Markuskirche Butzbach
Barocker Orgelprospekt und reich ver­zier­te Kanzel

Die Fürstengruft und ihre Kostbarkeiten

Unter der Kirche befin­det sich die 1622 erbau­te Fürstengruft des Landgrafen Philipp III. Die Krypta ist mit ein­drucks­vol­len Stuckarbeiten der Grünewaldschule geschmückt. Vier der Särge sind dort bis heu­te zu sehen.

Krypta der Markuskirche Butzbach
Blick in die Fürstengruft mit Stuckarbeiten

Besondere Grabmäler und zweite Orgel

Zahlreiche Grabplatten in der Kirche erin­nern dar­an, dass der Friedhof bis 1610 direkt neben dem Gotteshaus lag. Besonders sehens­wert sind die Grabsteine von Werner von Eppstein († 1462) und Graf Philipp VII. von Falkenstein († 1410).

Im Nordchor steht außer­dem eine zwei­te Orgel – eine roman­ti­sche Orgel der Firma Förster & Nicolaus aus dem Jahr 1904. Sie wird heu­te vor allem für Werke der Romantik gespielt.

Grabplatte und Orgel im Nordchor
Grabplatte und roman­ti­sche Orgel im Nordchor

Der markante Kirchturm

Der 47 Meter hohe Turm der Markuskirche prägt das Stadtbild von Butzbach. Zwei sei­ner vier Glocken stam­men bereits aus dem 14. Jahrhundert (1372 und 1379). Nachdem ein Sturm 1601 den goti­schen Helm zer­stör­te, erhielt der Turm sei­ne heu­ti­ge baro­cke Form.

Kirchturm der Markuskirche Butzbach
Der mar­kan­te Kirchturm mit baro­ckem Helm