Wohl denen, die da wandeln

1. Wohl denen, die da wan­deln
vor Gott in Heiligkeit,
nach sei­nem Worte han­deln
und leben alle­zeit.
Die recht von Herzen suchen Gott
und sei­ner Weisung fol­gen,[7]
sind stets bei ihm in Gnad.

2. Von Herzensgrund ich spre­che:
Dir sei Dank alle­zeit,
weil du mich lehrst die Rechte
dei­ner Gerechtigkeit.
Die Gnad auch fer­ner mir gewähr,
zu hal­ten dein Gebote;[8]
ver­lass mich nimmermehr.

3. Mein Herz hängt treu und fes­te
an dem, was dein Wort lehrt.
Herr, tu bei mir das Beste,
sonst ich zuschan­den werd.
Wenn du mich lei­test, treu­er Gott,
so kann ich rich­tig gehen[9]
den Weg dei­ner Gebot.

[4. Lehr mich den Weg zum Leben,
führ mich nach dei­nem Wort,
so will ich Zeugnis geben
von dir, mein Heil und Hort.
Durch dei­nen Geist, Herr, stär­ke mich,
dass ich dein Wort fest­hal­te,
von Herzen fürch­te dich.]

4./5. Dein Wort, Herr, nicht ver­ge­het,
es blei­bet ewig­lich,
so weit der Himmel gehet,
der stets bewe­get sich.
Dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit
gleich­wie der Grund der Erde[10]
durch dei­ne Hand bereit′.