Bericht Nördliche Wetterau

Drei Mal mit Segen in den Ruhestand

Ev. Nördliche Wetterau, Verabschiedung Pfarrerin Birtgit Müller, 19.04.2026 Cleeberg

Im letz­ten hal­ben Jahr wur­den drei Personen aus dem Verkündigungsteam unse­rer Gesamtkirchengemeinde in den Ruhestand ver­ab­schie­det. Den Anfang mach­te im April Pfarrerin Birgit Müller (Cleeberg und Espa).

„13 Jahre Cleeberg, 34 Jahre Pfarrerin, Teamplayerin, Florstadt, Studium Lehramt mit Schwerpunkt Amerikanistik, schwar­zer Gürtel, Pferdemensch.“ So hat Dekan Volkhard Guth den Lebenslauf von Birgit Müller bei ihrer Entpflichtung knapp zusammengefasst.

Viele Besucher waren aus den unter­schied­li­chen Wegpunkten ihres Lebens gekom­men, um per­sön­lich Danke zu sagen für ihr segens­rei­ches Wirken.

Ende Mai wur­den dann Pfarrerin Sabine Vosteen (Griedel-Rockenberg) und Mitte Juni Pfarrer Uwe Wagner-Schwalbe (Münzenberg und Trais) vom akti­ven Pfarrdienst entpflichtet.

Seit 2014 war Sabine Vosteen in Griedel tätig. Vor allem die Arbeit mit den Menschen lag ihr immer am Herzen. Ihr letz­tes gro­ßes Herzensprojekt war das neue Pfarrhaus in Griedel. Bevor Sabine Vosteen ent­pflich­tet wur­de, sprach sie ein letz­tes Mal den Besuchern den Segen zu, der eigent­lich erst am Ende eines Gottesdienstes sei­nen Platz hat: Den aaro­ni­ti­schen Segen, einen der ältes­ten Segen der bibli­schen Erzählungen. Das war ihr ein Anliegen.

Pfarrer Uwe Wagner-Schwalbes akti­ve Zeit ging nach 38 Jahren im Juni zu Ende. Auch hier gab es einen Einblick in die vie­len Jahre als Pfarrer. In vie­len Dankesreden wur­de deut­lich, wie sehr Uwe Wagner-Schwalbe das Leben vie­ler Menschen beglei­tet hat. Auch hier soll­te ein beson­de­rer Segen sei­nen Platz haben, den ihm Pfarrer Jörg Liebig zusprach: „Möge dein Sarg aus dem Holz einer hun­dert­jäh­ri­gen Eiche sein – die ich mor­gen pflan­zen wer­de.“ Wir wün­schen allen drei alles Gute für ihre Zeit nach dem akti­ven Pfarrdienst. Zeit für die diver­sen Hobbies, für Freunde und Familie und auch ein­fach mal für sich selbst. Und natür­lich Gottes wun­der­ba­ren Segen.

Ein Text von
  • Pfarrer

Vor mei­ner jour­na­lis­ti­schen Ausbildung habe ich an der Freien Theologischen Hochschule in Gießen Theologie stu­diert. Daher ist es mir auch ein Anliegen, in der Gemeindearbeit inhalt­li­che Impulse bzw. theo­­lo­­gisch-bibli­­sche Akzente zu set­zen. Außerdem fin­de ich die Arbeit unse­rer inte­gra­ti­ven Kita sehr wich­tig. Unsere drei Kinder haben die Zeit dort sehr genossen. 

Ein Beitrag aus dem

Gemeindebrief 184
Ausgabe 2026/3

Titelthema:
Segen

Seite 8