Im letzten halben Jahr wurden drei Personen aus dem Verkündigungsteam unserer Gesamtkirchengemeinde in den Ruhestand verabschiedet. Den Anfang machte im April Pfarrerin Birgit Müller (Cleeberg und Espa).
„13 Jahre Cleeberg, 34 Jahre Pfarrerin, Teamplayerin, Florstadt, Studium Lehramt mit Schwerpunkt Amerikanistik, schwarzer Gürtel, Pferdemensch.“ So hat Dekan Volkhard Guth den Lebenslauf von Birgit Müller bei ihrer Entpflichtung knapp zusammengefasst.
Viele Besucher waren aus den unterschiedlichen Wegpunkten ihres Lebens gekommen, um persönlich Danke zu sagen für ihr segensreiches Wirken.

Ende Mai wurden dann Pfarrerin Sabine Vosteen (Griedel-Rockenberg) und Mitte Juni Pfarrer Uwe Wagner-Schwalbe (Münzenberg und Trais) vom aktiven Pfarrdienst entpflichtet.
Seit 2014 war Sabine Vosteen in Griedel tätig. Vor allem die Arbeit mit den Menschen lag ihr immer am Herzen. Ihr letztes großes Herzensprojekt war das neue Pfarrhaus in Griedel. Bevor Sabine Vosteen entpflichtet wurde, sprach sie ein letztes Mal den Besuchern den Segen zu, der eigentlich erst am Ende eines Gottesdienstes seinen Platz hat: Den aaronitischen Segen, einen der ältesten Segen der biblischen Erzählungen. Das war ihr ein Anliegen.

Pfarrer Uwe Wagner-Schwalbes aktive Zeit ging nach 38 Jahren im Juni zu Ende. Auch hier gab es einen Einblick in die vielen Jahre als Pfarrer. In vielen Dankesreden wurde deutlich, wie sehr Uwe Wagner-Schwalbe das Leben vieler Menschen begleitet hat. Auch hier sollte ein besonderer Segen seinen Platz haben, den ihm Pfarrer Jörg Liebig zusprach: „Möge dein Sarg aus dem Holz einer hundertjährigen Eiche sein – die ich morgen pflanzen werde.“ Wir wünschen allen drei alles Gute für ihre Zeit nach dem aktiven Pfarrdienst. Zeit für die diversen Hobbies, für Freunde und Familie und auch einfach mal für sich selbst. Und natürlich Gottes wunderbaren Segen.
Ein Text von
- Pfarrer
Vor meiner journalistischen Ausbildung habe ich an der Freien Theologischen Hochschule in Gießen Theologie studiert. Daher ist es mir auch ein Anliegen, in der Gemeindearbeit inhaltliche Impulse bzw. theologisch-biblische Akzente zu setzen. Außerdem finde ich die Arbeit unserer integrativen Kita sehr wichtig. Unsere drei Kinder haben die Zeit dort sehr genossen.


