Bericht

Die Resilienz der Bäume

Beim Schöpfungsgottesdienst stand dies­mal die „Resilienz der Bäume“ im Mittelpunkt. Gerade jetzt bei der anhal­ten­den Dürre ein dra­ma­tisch wich­ti­ges Thema. Bäume kön­nen nicht ein­fach den Ort wech­seln, wenn die Bedingungen nicht gut sind. Die Försterin Beate Wenzel erzähl­te am Waldrand, wie Sämlinge manch­mal gar nicht zu wach­sen schei­nen – weil sie erst alle Kraft in die Wurzeln ste­cken. Für einen guten Halt und eine grö­ße­re Chance auf Wasser und Nährstoffe. Ein Stück wei­ter waren schwe­re Schäden in den Eichen und Buchen zu erken­nen. Beeindruckend, wie lan­ge vie­le Bäume selbst mit Verletzungen (oder sogar wenn sie umge­fal­len sind) wei­ter aus­trei­ben! Und selbst wenn Bäume gestor­ben sind, die­nen sie noch Jahrzehnte lang ande­ren Wesen als Lebensraum, zumin­dest wenn wir Menschen das zulassen …

Den lit­ur­gi­schen Rahmen gestal­te­ten wie­der Christoph Baumann und Birgit Müller. Alle Teilnehmenden schrie­ben für das Schlussgebet auf, wofür sie dank­bar sind und um was sie gera­de beson­ders bit­ten. Besonders häu­fig genannt wur­de: Mehr Solidarität unter uns Menschen. Und Regen. Ein paar Tropfen fie­len spä­ter tat­säch­lich! Die groß­zü­gi­ge Kollekte ist für das Baumpflanzprojekt von Langgöns bestimmt. Dazu und zu wei­te­ren Ideen, wie wir dem Wald ein biss­chen hel­fen kön­nen, dann hof­fent­lich mehr im nächs­ten Gemeindebrief.

Ein Text von
  • Pfarrerin