Bericht

Zwei runde Jubiläen & eine längst fällige Renovierung

Es war im August 1972 als unse­re Kindertagesstätte in der Schiller-stra­ße ihren Betrieb auf­ge­nom-men hat. 50 Jahre ist das nun her; aus die­sem Anlass hat es ein gro­ßes Fest im Sommer in der Kita und einen Festgottesdienst gege­ben. Im Gottesdienst in der Markuskirche wur­de nicht nur das Kita-Jubiläum gefei­ert: Auch die Kinder wur­den ver­ab­schie­det, die seit Anfang September in die Schule gehen. Es war in allen Be-lan­gen ein rund­um gelun­ge­nes Fest, so dass alle Beteiligten mit gro­ßer Freude auf die­se bei­den Tage im Sommer zurückblicken.

Neben dem 50-jäh­ri­gen Bestehen der Kita gab es noch ein wei­te­res Jubiläum zu fei­ern. Frau Elke Haack ist seit nun­mehr 40 Jah-ren als Erzieherin in der Kita tätig. Mit ihrer immensen Erfahrung, ihrer ruhi­gen, freund­li-chen und offe­nen Art ist sie ein zuver­läs­si­ger Ankerpunkt in der Einrichtung. Sie wird von Kindern, Eltern und allen Mitgliedern im Kita-Team hoch­ge­schätzt. Besonders hat sich Frau Haack um das Thema Inklusion, oder Integration wie sie frü­her genannt wur­de, ver­dient gemacht. Seit mehr als 25 Jahren ist sie dar­an betei­ligt, dass Kinder mit und ohne Einschränkung in der Kindertagesstätte ihr Leben tei­len. Schon bevor Inklusion in aller Munde war, war unse­re Kita eine Einrichtung, in der sie prak­ti­ziert wur­de. Maßgeblich geprägt und vor­an­ge­bracht von Frau Haack. Sie sagt dazu: „Es ist ein­fach schön, wenn alle Kinder die glei­chen Erfahrungen machen kön­nen“. Von Herzen gra­tu­lie­ren das Pfarrteam und der Kirchenvorstand der Markusgemeinde Frau Haack zu ih-rem beson­de­ren Jubiläum und dan­ken ihr für ihre ste­ti­ge Zuverlässigkeit, ihr beson­de­res Engagement im Bereich der Inklusion und ihre lie­be­vol­le Hingabe zu allen Kindern in den zurück­lie­gen­den vier Jahrzehnten.

Nach den bei­den Jubiläen folg­te in der zwei­ten Sommer-hälf­te eine längst fäl­li­ge Renovierung. Die Böden in den Gruppenräumen und im Turnraum der Kita wur­den erneu-ert. Besonders der Turnraum hat­te es drin­gend nötig. Um die Renovierung durch­füh­ren zu kön­nen, muss­te in den Gruppenräumen und im Turnraum erst ein­mal der nöti­ge Platz geschaf­fen wer­den. Nun freu­en sich alle, Kinder wie päd­ago­gi­sches Personal, über die neu­en Bodenflächen. Ebenso gro­ße Freude herrscht über eine neue Küchenzei-le, die im Flurbereich zwi­schen den Gruppenräumen und dem Turnraum steht. Dankenswerterweise hat Martin Volk, der als Hauswirtschafter in der Kita tätig ist, sei­ne noch sehr gut erhal­te­ne Küchenzeile gespen­det. Eine groß­zü­gi-ge Geste, über die sich nicht nur das Kita-Team sehr freut und aus­ge­spro­chen dank­bar ist.

Ein Text von

Vor mei­ner jour­na­lis­ti­schen Ausbildung habe ich an der Freien Theologischen Hochschule in Gießen Theologie stu­diert. Daher ist es mir auch ein Anliegen, in der Gemeindearbeit inhalt­li­che Impulse bzw. theo­­lo­­gisch-bibli­­sche Akzente zu set­zen. Außerdem fin­de ich die Arbeit unse­rer inte­gra­ti­ven Kita sehr wich­tig. Unsere drei Kinder haben die Zeit dort sehr genossen.