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150 Teilnehmende stellten sich zu großem „Peace“-Zeichen im Butzbacher Schosshof auf

Friedensgebet und Friedenslauf als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine
Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen vie­le Familien mit Kindern, kamen am Freitagnachmittag auf dem Butzbacher Kirchplatz zusam­men, um sich für Frieden in der Welt aus­zu­spre­chen und ihre Solidarität mit der Ukraine aus­zu­drü­cken. Als Symbol des Friedens stell­ten sich alle gemein­sam nach einem Friedenslauf durch die Innenstadt im Butzbacher Schlosshof zu einem gro­ßen Peace-Zeichen auf.
Der Aktion vor­aus­ge­gan­gen war das Friedensgebet um 17 Uhr am Freitagnachmittag in der Markuskirche, ange­lei­tet von Vikar Christopher Jungk von der evan­ge­li­schen Markus-Kirchengemeinde und Patrick Wach, dem Gemeindereferenten der katho­li­schen St. Gottfried-Gemeinde in Butzbach. Nach dem Friedensgebet ent­stan­den auf dem Kirchplatz vie­le Friedenslichter. Dabei wur­den Papiertüten zu bun­ten Laternen gebas­telt, geschmückt mit Friedensmotiv-Stempeln, Zeichnungen und klei­nen Menschenketten. Besonders schön war es zu sehen, dass nicht nur Kinder zu Stift und Papier grif­fen, son­dern auch die Erwachsenen Friedenslichter bas­tel­ten. So ent­wi­ckel­te sich die für Kinder geplan­te Aktion als Möglichkeit für Groß und Klein, Solidarität mit der Ukraine zu zei­gen. Nach einer Ansprache von Initiatorin Lena Marie Helmig und Kirchenvorsteherin Christina Wolf-Weide von der Markusgemeinde lief die gro­ße Gruppe der rund 150 Teilnehmenden zum Song „Peace Train“ von Cat Stevens über den Marktplatz und durch die Schlossstraße zum Landgrafenschloss, um sich dort im Schlosshof zum Peace-Zeichen auf­zu­stel­len. So her­aus­for­dernd die Aufgabe, so vie­le Menschen in Form zu brin­gen, auch klang – es erwies sich als sehr ein­fach, weil jeder mit­mach­te und Ausschau hielt, ob alles gut aus­sieht. Eine Drohne flog über die Menschenmenge im Innenhof, um das Friedenszeichen von Butzbach im Bild fest­zu­hal­ten – ein Bild, das gemein­sam Hoffnung schenkt.


Die Evangelische Markus-Kirchengemeinde Butzbach, die die Aktion zusam­men mit der katho­li­schen St. Gottfrieds-Gemeinde Butzbach unter­stützt hat, dankt allen Beteiligten, die Friedensgebet, Bastelaktion und Friedenslauf ermög­licht haben. Besonderer Dank gilt der Studentin Lena Marie Helmig, die die Idee zu der Aktion hat­te, und Kirchenvorsteherin Christina Wolf-Weide – die bei­den Butzbacherinnen hat­ten in den ver­gan­ge­nen Tage die Veranstaltung orga­ni­siert und alles in die Wege gelei­tet. Das vor Ort auf­ge­stell­te Spenden-Sparschwein war nach der Veranstaltung mit über 240 Euro gefüllt; der Erlös kommt den Menschen in der Ukraine zugute.